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Das Funkeln von Perlen und Edelsteinen hat auf uns Menschen immer schon eine Anziehungskraft ausgeübt und verhalf diesen kleinen, begehrten Dingen zu einer bewegten Geschichte. New York wurde zum Beispiel von den einheimischen Indianern um eine Handvoll Perlen verkauft und Glasperlen hatten in Afrika zeitweise mehr Wert als Gold und stellten so mitunter ein begehrtes Zahlungsmittel dar.
Auch heutzutage ist die Popularität von Perlen-Shops, die einzelne Perlen zum Schmuckbasteln anbieten, seit Jahren ungebrochen. Was früher das Stricken und Häkeln war, ist heute das Gestalten von selbstgemachtem Schmuck und Perlendekorationen. In den letzten Jahren sind in Europa und den USA unzählige Perlen-Shops entstanden, die der Schmucksteinindustrie weltweit zu einer neuen Blüte verhelfen.
Immer stärker wird der erfreuliche Trend zur "Do it yourself" Gesellschaft, die nicht länger auf fertige Produkte aus dem Regal angewiesen sein will.
Unsere jahrelange Erfahrung in diesem Hobbysegment ermöglicht uns jedoch den Einblick, dass auch in diesem Bereich nicht alles, was glänzt, ohne Schattenseiten ist.
Viele der am Markt erhältlichen Bastelartikel haben ihren Ursprung in Ländern, in denen Verantwortung gegenüber Mensch und Natur nicht jene Priorität genießt wie wir sie aus Europa gewohnt sind.
Wir von glasperlen.at versuchen daher mit unseren LieferantInnen in immer engeren Kontakt zu treten und die Diskussion um Veränderungen dieser Bedingungen anzuregen. Mehrmals im Jahr besuchen wir persönlich unsere LieferantInnen und suchen das Gespräch über Produktionsbedingungen und Qualitätsstandards.
Damit wir unserem Bemühen um einen verantwortungsbewussten Perlenhandel Nachdruck verleihen, haben wir uns zu folgenden Sortimentseinschränkungen entschlossen und appellieren an unsere KundInnen und MittbewerberInnen sich diesen Schritten anzuschließen:
In Anbetracht der erfolglosen Kommunikation mit indischen Lieferanten bieten wir in Zukunft keine indischen Importe mehr an, da die dortigen Produktionsbedingungen teilweise mit Kinderarbeit verbunden sind.
Wir wollen die durch die Perlenindustrie mitverursachte Zerstörung von Korallenriffs nicht länger unterstützen. Aus diesem Grund haben wir uns 2010 entschlossen unsere Lagervorräte abzuverkaufen und Korallenperlen nicht weiter anzubieten.
Der schonungslose Abbau, Sprengungen von ganzen Riffs, ist ein nicht wieder gut zu machender Eingriff in wertvolle Naturphänomene und steht in keiner Relation zum Nutzen. Wir sind überzeugt, dass Schmuckdesign auch ohne Korallen möglich ist.
Wir sind bemüht in Zukunft Produkte aus Europa noch stärker zu bevorzugen und werden diese in Zukunft durch eine kleine EU-Flagge kennzeichnen. So können auch Sie europäische Produkte bei Ihrem Einkauf aktiv unterstützen.
Ihr Team von
Glasperlen.at
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